Heute wollte ich eigentlich die Biege-und Stellungs-Übungen vom letzten Mal wiedeholen, allerdings diesmal in etwas deutlicherer Form. Ich hatte Eimer aufgebaut, um Touro dort mit Hilfe der Zügel im Slalom durchgehen zu lassen. Vielleicht, so hoffte ich, versteht er dann einfacher wozu die Zügel da sind und dass ich Stellung und Biegung von ihm möchte. Dieser schicke Plan fiel aber leider aus…
Das Fitness-Programm (getarnt als Spaziergang)
…anstatt dessen begab ich mich auf einen Spaziergang mit Touro und dem Besitzer:
Wir gingen im Schritt (am Kanal und im Wald)
- Trabten (am Kanal und im Wald)
- Übten das Stehenbleiben an der Straße (welches durch eine vorbei-fahrende Kutsche doch recht erheblich erschwert worden ist, aber an sich gut klappte)
- Trainierten am Berg (Schritt hoch, Schritt runter; Trab hoch und Trab runter, Schritt zur Mitte hoch, Halten, rückwärtsrichten und dann im Trab hoch – alle Übungen dienen dem Untersetzen der Hinterhand)
- Trainieren mit dem Baumstamm (wir ließen Touro über den Baumstamm springen und über den Baumstamm treten. Das Übertreten fördert das Hochheben von den Beinen und auch, dass Touro dann weiß wo seine Beine sind)
Während des gesamten Spaziergangs hat der Besitzer Stöcker aufgehoben und in den Wald geschmißen und ist auf allerlei geäst getreten, welche dannmit einem lauten Knacken zerbrachen. Ich muss sagen, dasss ich dies eine großartige Idee finden um so ein junges Pferd ruhig an dieGeräusche im Wald zu gewöhnen und werde dies später wohl auch so bei meinem eigenen Pferd anwenden.
Nach unserem Spaziergang/Fitnessprogramm ging‘s dann nochmal kurz hoch auf Touro…genau…hoch auf Touro. Ich hing einige Schritt bei ihm oben drauf. Er war super. Kein Problem für Touro. Seht selbst, Touro ist richtig entspannt und ruhig. Danach ging‘s nochmal von der anderen Seite hoch (nicht, dass er sich noch dran gewöhnt, dass ich immer von links aufsteige). Zum Schluss ging der Besitzer selber nochmal drauf, aber er hatte doch arge Probleme mit dem Gleichgewicht.
